Wann wurde das Snowboard erfunden?


Die Faszination Snowboarden ist heute im Wintersport nicht mehr weg zu denken und mittlerweile ein sehr weit verbreiteter Sport. Viele Skigebiete haben ihre Pisten bereits für Snowboarder angepasst, und es werden in Zukunft viele folgen, denn Snowboarden ist eine Sportart geworden die Zukunft hat. Es gibt sogar mittlerweile spezielle “Parks” die für Snowboarder kreiert wurden, eine wirklich zukunftsorientierte Idee. Verfolgt man die Geschichte des Snowboards, so stellt man fest das die Idee mit einem Brett zu fahren schon im Jahre 1900 ausprobiert wurde. Toni Lenhardt versuchte sich damals als erster und nannte seinen Entwurf Monogleiter. Erst im Jahre 1963 wagten sich die nächsten mit ihrer Idee an das heutige Snowboard. Zwei US-Amerikaner die dem Wellenreiten verfallen waren, dachten sich das ein Surfbrett doch auch im Schnee funktionieren müsste. Aus Holz und Türen bastelten sie damals ihre Art des Snowboards und nannten es Snurfer. 1972 entwickelte Jake Burton verstellbare Gummiriemen als Fußschlaufen und Antirutschflächen für das Board um so die Standsicherheit zu erhöhen. Bis 1985 versuchten sich viele Menschen mit der Entwicklung und dem Verkauf des Snowboards, aber es kam nicht zum ersehnten Durchbruch. Richtig los ging es dann ab 1986, und der Erfolg und die Begeisterung fingen an sich Europaweit auszuweiten. 1990 begann dann die Sportart explosionsartig anzusteigen. Bereits 1998 war Snowboarden in mehreren Disziplinen olympisch. Mittlerweile gibt es viele Varianten des Snowboards, so sind das z.B. Raceboard, Carvingboard, Freestyleboard, Freerideboard nur einige der heute angebotenen Snowboards. Eine Faszination die so viel Spaß verspricht, dass immer mehr dem Wintersport verfallen. So fahren erfahrene Snowboarder nicht einfach nur Pisten runter, sondern begeistern durch z.B. Rails, Halfpipes, Ramps, Sprungschanzen für Straight Jumps… Wer es einmal geschafft hat sich auf einem Snowboard zu halten, verfällt diesem Brett.